Was kann Borna jetzt und in Zukunft bieten?

Borna, ein wichter Wirtschaftsstandort? Verkehrs und Umweltproblme?
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BeitragVerfasst: 18. Jun 2012, 13:51
EFRE und ILE und kein Ende des Bornaer Wahnsinns???

Letzte Woche war ja ein Artikel zum Stand/Plänen in der Zeitung:

http://www.lvz-online.de/region/borna/g ... 40203.html

Ich bitte einen "Wissenden" Stadtrat, evtl. ja Herr Sachse, oder kundigen Bürger mich über die folgende Passage aufzuklären:

"...Vorgesehen ist, die Straße am Breiten Teich zu verändern, sie soll weggenommen werden. Geplant ist dort, wo die Reithalle steht, die Errichtung von Sitzgelegenheiten sowie einer Grillecke. ..."

Wie soll dann die Zufahrt zum nicht sehr kleinen Wohngebiet am Teich (Tummelwitzer/Seume/Teich/Goethestraße) und zum Gymnasium erfolgen? Über die schmale Teichstraße von der B93, die nicht ausgebaute Liebes-Kirsch-Allee oder im großen Bogen über Borna Nord? Oder gar nur noch zu Fuß über unsere neuen Treppen im Löscherpark???

Insgesamt sehe ich den Bericht als realgesellschaftliche Satire einer dahinsiechenden Kommune:

"...Löscheranlagen: Die Treppe ist schon seit Längerem fertig, und zwar nach historischem Vorbild, auch wenn sie von Rollstuhlfahrern oder kinderwagenschiebenden Eltern/Großeltern nicht genutzt werden kann. ..."

Wenn das historische Vorbild jetzt der oberste Maßstab für städtische Bauvorhaben ist, dann wird mir Angst und Bange!

"...Wyhralauf: Die Unterführung, die unter der Sachsenallee hindurch führt, wird auch künftig nicht von Radfahrern genutzt werden können. Das hängt auch mit der dafür notwendigen Mindesthöhe zusammen, die die Brücke nicht hat. ..."

Vermutlich hatte der Planer welcher unseren überflüssigen flußläufigen Wander- und Radweg zu Papier gebracht hat in diesem Moment selbst einen zu hohen Pegelstand???
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Viele Grüße borna69
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BeitragVerfasst: 18. Jun 2012, 16:09
Die Antwort ist doch relativ einfach.
Schaut man auf die Bevölkerrungsentwiklung (Leitbild) wird Borna immer Älter. So plant man schon vorraus. Barrierefreie Gehwege um mit Rollator und Rollstuhl besser von den Geplanten Sitzplätzen zum Breiten Teich zugelangen. Die Wohnsiedlung wird zurückgebaut da sie ohne Fahrstuhl für einen Großteil der noch in Borna lebenden bevölkerrung nicht mehr genutzt werden kann.
Das Finanzamt wird zum Bundesparteisitz der Grauen Panter ausgebaut. Und Prisma oder seehaus wird zum 2 Größten Arbeitgeber der Stadt. :rofl:

Traurig oder? Aber so könnte es bald in Borna aussehen.
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BeitragVerfasst: 22. Okt 2012, 20:58
Ich möchte nochmal das Leitbild ansprechen. Die letzten Protokolle sind vom Monat 02-05.
Die nächsten treffen sollten im Sept. stattfinden.
Waren diese? Warum gibt es keine Protokolle? Warum wird die Hompage nicht aktuell gestaltet.
Auch Interresant das man nach Kontakt Mails keine Antwort bekommt. :nixweis:
Hat das Leitbild so überhaupt Sinn?
Sollte nicht Leitbild und Insek zusammenarbeiten?

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BeitragVerfasst: 13. Okt 2013, 18:50
Wir haben im Jahre 2012 uns hier zu vielen Problemen mit Vorschlägen geäußert.

Reaktion von Rathaus und Stadtrat gleich Null.

Zur nicht möglichen interaktiven Kommunikation - Kontakt-mail an Stadt,aber keine Antwort bzw.Moderation Brachten auch beide Planungsbüros Zur Leitbild_erarbeitung keinerlei Belebung.

Vorigen Monat-also Anfang Nov. erschien auf der Homepage der Stadt-Aktuelles eine Aufforderung
an uns Bürger uns gegen die beabsichtigte Kürzung von ILE-Fördermitteln zu äußern.
Angefügt ein umfangreicher Fragebogen 2 DIN A4 Seiten als PDF Format und verlinkt!

Ich wollte diesen beantworten durch Aufrufen mit der Maus und ankreuzen der Fragen im ja -nein
Stil. DIES war technisch nicht möglich. Habe die Autoren angefragt.

Die einzelnen Antworten lasse ich hier aus - sind zu blamabel.

Im Kern: ich solle das PDF- Dokument ausdrucken,ausfüllen und ans Rathaus senden !

Dabei wird ein Planungsbüro von einer Professorin geleitet !

Seitdem nehme ich auch die Aussagen zum Leitbild nicht mehr Ernst,

Vorschlag: Partnerschaft mit Schildau (bei Torgau) aufnehmen ,anstatt mit Ukraine und China -
von beiden ist viel von kommunaler Korruption (vor allem Von Altkadern )zu lernen.
Zuletzt geändert von dieter am 13. Okt 2013, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 17. Okt 2013, 23:43
was bringt Borna eine Partnerschaft mit Irpen(Ukraine) und einer Stadt in China? was reizt diese
Städte an Borna?

Weder Ukraine noch China sind Demokratien ! Was will Borna von ihnen Kommunalpolitisch lernen?
Ansichtsunterricht wie einstige Genossen zu Oligarchen wurden, wie einträglich Korruption sei kann?

Nach China zog es schon Ex-Landrätin Köpping, auch begleitet von damaligen OBM Schröter- man war wohl angeblich auf Suche einer Partnerschaft zwischen Gymnasien,mit dabei auch die damalige
Will GMBH für wirtschaftliche Partnerschaften. ISt was davon heute von Interesse?Oder außer Kosten nichts gewesen?

Bei der China-Reise von OBM S.L. waren noch soweit ich mich erinnere gelesen zu haben,noch
weitere 4 - 5 Personen dabei.
FLUG-UND REISEKOSTEN um den halben Erdball- geschätzt mindestens 2000€ pro Person - bezahlt
wie? Ergebnis ?
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BeitragVerfasst: 18. Okt 2013, 09:06
Sehe ich genauso. Ein Partnerschaft sollte ausser Kosten auch was bringen. Doch ohne eigene Wirtschaft braucht man keine Partnerschaft.

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BeitragVerfasst: 25. Okt 2013, 11:31
Zerreißprobe droht ;

der Landkreis soll 130 Flüchtlinge(zu 50% Afrikaner) bis Ende d.J. aufnehmen.
In der Diskussion die ehemalige Berufsschule am Königsplatz - ein Kreiseigene Immobilie!

OBM ist dagegen, aber notwendige Alternativen sind notwendig !

Anzahl der Asylanten (offensichtlich überwiegend Wirtschaftsflüchtlinge) und Unterbringung
bedürfen einer öffentlichen Diskussion im Stadtrat. Sonst sind die Folgen für die Bürger unübersehbar.
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BeitragVerfasst: 25. Okt 2013, 21:26
Da hat es sich der Landkreis ja sehr einfach gemacht. Reden ist nicht mit der Stadt um Alternativen zusuchen. :motz:

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BeitragVerfasst: 26. Okt 2013, 21:26
ich finde so wie jetzt geht es nicht. Land und Kreis bekommen nach einem Verteilerschlüssel - den man auch mal konkret benennen könnte- Asylanten "zugeteilt".

so benennt der Landkreis die Ex-Bornaer Berufsschule - in nicht ferner Zeit vielleicht das Land Die
EX -Schule Pestalozzi weil landeseigene Immobilie und so bleiben auch große ungenutzte "Staatliche
Gebäude" wie Espenhain u.a. zunächst außen vor. Die könnte ja der Staat BRD noch vorschlagen.

da man aber die gewünschten orte seitens der Flüchtlinge berücksichtigen will- also lt LVZ Grimma,
Markkleeberg, Borna wegen der Infrasruktur und kommischerweise nicht wegen Beschäftigungsmög-
lichkeiten wird da eine Art Roulette auf uns zukommen falls die Auswahlkriterien so gewählt werden.

Schon bisher gibt es viel zu wenig Relevanz - Nationalitäten,Berufe,Asylverfahren,- finanzielle Regelungen etc. für eine qualifizierte öffentliche Diskussion!

Borna könnte es verändern! Auch die Bundes- und Landtagsabgeordneten sind gefordert.
Zuletzt geändert von dieter am 26. Okt 2013, 21:46, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 5. Nov 2013, 15:14
zur bevorstehenden Unterbringung einer größeren Anzahl von Asylanten vermeldete die LVZ nur,
dass die Ex-Berufsschule am Königsplatz dafür nicht geignet ist und die BWS ein Angebot von Wohnungen gemacht hat.

Das Thema ist zweifellos sehr sensibel,aber die BWS als auch die OBM sind gut beraten vor einer
Wohnungsbelegung mit Asylanten (Nationalität,Kinderreich etc.) ein öffentliche Diskussion mit den
Bornaer Mietern zu führen- letztlich auch zu Verhaltensregeln untereinander.
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BeitragVerfasst: 5. Nov 2013, 18:29
Da gebe ich Dir recht. Hier besteht ganz dringend Informations und Rede Bedarf.
Wäre ja nicht schön wenn man die Unsicherheit die adurch ensteht von irgendwelchen Gruppen und Parteien die keiner hier haben will ausgenutzt wird.
Dem gilt es schnell vorzubeugen.

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BeitragVerfasst: 6. Nov 2013, 18:41
Flüchtlinge (Asylbewerber mit Aufenthaltsgenehmigung ?) als Mieter unter Bornaern !

siehe LVZ von heute : Nur eine Wohnung pro Haus ist lt. BWS(GF Uhle) und OBM Luedtke zum
Angebot vorgesehen.

Ziemlich unkonkret die Aussagen zu Sozialer Betreuung;Ansprechpartner für die Flüchtlinge etc.

Die BWS freut sich auf Mieteinnahmen (aus Steuergeldern), bietet offensichtlich erstmal 18 Wohnungen
an.

Bisher habe ich nichts von einer ordentlichen Information bzw. Mitsprache der Mieter gelesen - so könnte der Schuß bzgl .Mehreinnahmen der BWS schnell nach hinten losgehen - nämlich wenn die
Folge dieser Idee zunehmende Kündigungen der Alt-Mieter werden.
Die notwendigeINFO muß m.E. bis zu versicherungsrechtlichen Fragen in Schadensfällen usw.
reichen.
Alle 14 Tage mal eine etwas diffuse Pressemitteilung - so stellt man sich Kommunalpolitik nicht vor!

Behält sich der Stadtrat eine Diskussion und Bestätigung des Unterbringungskonzeptes Vor?
Bisher werden nur Luedtke /Uhle als "Problemlöser" genannt.

LAMPEDUSA u.a._ die Zahlen der Wirtschaftsflüchtlinge dürften weiter anwachsen.

Gehen diesen Bornaer Weg - unterbringung in Mietshäusern- eigentlich auch andere Kommunen im
Landkreis?

Beginner
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BeitragVerfasst: 6. Okt 2015, 10:56
Ich hoffe es gibt bald wieder ein Freibad
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